Tage wo man sich denkt “Leck mich doch” gibt es immer wieder…
Doch diese Tage gibt es momentan in Massen. Zumindest bei mir.
Das Wort sozial (von lat. socius‚ gemeinsam, verbunden, verbündet‘) bezeichnet wechselseitige Bezüge als eine Grundbedingung des Zusammenlebens, insbesondere des Menschseins (der Mensch als soziales Wesen). Es taucht in mehreren Bedeutungen auf.
Menschsein ist ein gutes Stichwort…
Ich bin ein Mensch, der kein Wert darauf legt anderen Menschen zu gefallen. Ich bin wie ich bin, mache was ich will. Klar eckt man gelegentlich mit ein und dem anderen an, aber dafür ist das Leben bekanntlich da – um sich mit jemandem zusammenzusetzen und ein Problem aus der Welt zu schaffen.
So passiert es tagtäglich auf Twitter, Facebook und dem schon totgeglaubten StudiVZ bzw MeinVZ. Eigentlich eine tolle Erfindung. Doch irgendwas läuft momentan aus den Rudern.
Auf dem Smartphone twittert man, guggt auf Facebook, teilt seinen Aufenthaltsort über Foursquare und Co. Alles bestens. Von wegen!
Es mag viele Leute geben, die über “erlaubte” Hilfsmittel – das heisst nicht untersagte Apps beispielsweise auf dem Smartphone – einen Foursquare Checkin automatisieren. So ein Mensch bin ich auch. Ich bin einfach faul und steh dazu.
Doch gibt es Momente in denen diese Apps auch einmal “spinnen”. So war es auch am gestrigen Abend. Auf einmal wurden scheinbar von mir selber cirka 10 Foursquare Checkins in die Timeline anderer katapultiert. Dies wurde jedoch ncith von mir veranlasst, sondern von besagte Hilfsapp, die eigentlich an meinen oft besuchten Orten die Checkins OHNE Tweet automatisiert.
Wieso die Tweets abgesetzt wurden ist mir bis heute nicht bekannt.
Manche mögen solche Apps als Cheatmittel bezeichnen – ich aber lediglich als Erleichterung im Umgang mit dem Telefon welches gar keines mehr ist.
Was hat das nun mit diesem Blogpost zu tun mögt ihr euch fragen. Nun es gibt manche Menschen auf dieser Erde die scheinbar nichts anderes zu tunhaben, also solche Fehler wie eben diese nicht gewollten Checkins per Screenshot auf die Festpaltte zu bannen und den Menschen gleich vor versammelter Mannschaft niederzumachen. Niederzumachen ist auch nicht der richtige Ausdruck. Die Person (einen Namen nennen werde ich sicherlich nicht, dies käme übler Nachrede gleich) betitelte ohne Nachzufragen als “Foursquare-Cheater”. Scheinbar war es der Person entgangen das die Checkins oder genauer die Orte 2km entfernt waren und dann auch noch binnen einer (!) Minute erledigt waren.
Das soziale an Twitter vermisse ich schon seit geraumer Zeit. Jemand schreibt etwas, mir fällt ein dummer Spruch dazu ein (welcher auch gleichzeitig mit Ironie gekennzeichnet wird) und was erntet man ein Unfollow. Mir eigentlich egal, dennoch frage ich mich was der Sinn ist?
Twitter entwickelt sich in meinen Augen so langsam aber sicher zu einem Bündnis welches keinerlei Verfehlungen des Menschseins duldet. Es ist immer noch ein Mensch hinter einem Twitteraccount, der sich zusammenreisst um anderen nicht virtuell (!) den Kopf abzureissen bei dem Nonsense oder den menschenverachtenden Inhalten die manch einer so ablässt.
Wundert euch daher nicht wenn ich die nächste Zeit erst einmal nichts großartig auf Twitter mehr von mir verlauten lasse, ausser Tumblr Tweets Foursquare Checkins oder den einen oder anderen Retweet.
Ich bin ich und werde mich sicherlich nicht verstellen um anderen zu gefallen.
Und als Cheater/Faker hingestellt zu werden, für Dinge die ioch selber nicht zu verantworten habe, sondern vielmehr der Coder einer App die Einstellungen misachtet mag ich ganz und gar nicht.
Wer mich jetzt als Mimose bezeichnen mag nur zu. Auch ich bin immer noch ein sozialer Mensch dem das Menschsein wichtiger ist.